Am Freitag sind Chalin und ich das erste Mal mit dem Fahrrad zur Schule gefahren und sie hat das wirklich gut gemacht. Für sie war das sehr aufregend, weil sie vorher noch nie mit dem Fahrrad zur Schule gefahren ist und in Südafrika allgemein sehr wenig Fahrrad gefahren wird. Während ich dann im Unterricht war, hat sie mit den anderen Südafrikanern ein Fahrradtraining auf dem Schulhof gemacht. Nachdem wir den Weg nach Hause auch geschafft haben, haben wir uns kurz ausgeruht und uns dann um 16:00 Uhr in der Stadt mit einigen anderen zum Shoppen getroffen. Besonders beliebt waren die Schmuckgeschäfte. :) Am Abend sind Levern, Michelle und ihre Familie zum Grillen zu uns gekommen. Wir hatten viel Spaß und haben uns besser kennen gelernt. Es war ein schöner dritter Tag und ich glaube es stehen uns noch tolle zwei Wochen bevor!
Ronja

Friday was a very excting day as it was the first time I was going to school by bike and it was also only one day left before we leave for Spiekeroog. Going to school by bike was fun, but also nerve-racking and tiring.When I got to school I was so relieved that I made it there without falling off the bicycle. At 10.30 am we had bicycle training, which was fun! When school dismissed Ronja and I started the journey home by bike. It was a bit better going home by bike because we took a different route and there weren’t many cars on the road. At 4 pm we met the rest of the group at the city centre to go shopping. I enjoyed the time together as a group, getting to know eachother and buying some fancy things. The night we had a barbeque at my host families house with Levern, Michelle and her familiy. I enjoyed bonding with Ronja, Michelle and Levern. They are really fun once you get to know them. So far Germany (Oldenburg) has been great and I think that friday was a day well spent!
Charlin

Heute war der vorletzte Tag für die Südafrikaner/innen (SA). Alle gingen normal zur Schule und manche SA haben sogar den Unterricht besucht. Nach dem langen, anstrengenden Schultag ist Anton dann alleine mit ein paar SA in die Stadt gegangen, um noch einige Souvenirs zu kaufen. Er musste ein paar Tipps geben. Gegen frühen Abend wurden die SA dann wieder von ihren Hostfamilien abgeholt und schliefen das letzte Mal auf deutschem Boden.

Am Samstag den 10. August sind wir mit der ganzen Gruppe um 9 Uhr morgens todmüde vom Helene-Lange Parkplatz losgefahren. Wir hörten alle Musik und schliefen fast ein oder unterhielten uns mit unseren Freunden/Austauschschülern. Nach ungefähr zwei Stunden Fahrt sind wir an dem Hafen angekommen und warteten auf unsere Fähre, die schon nach ca. 20 Minuten Start bereit war. Während den 20 Minuten jedoch, fing es für ca. 2 Minuten schrecklich an zu regnen. Wir alle suchten uns Schutz, denn selbst die Regenschirme flogen uns fast um die Ohren, da es so windig war. Jedoch hörte es so schnell wie es kam, auch wieder auf und danach ging es endlich auf die Fähre. Auf dem Weg nach Spiekeroog fing es allerdings schon wieder an unheimlich zu gießen, doch Gott sei Dank konnte man sich auch reinsetzten. Naja, manche von uns wussten das nicht und sind im Regen einfach draußen sitzen geblieben, so ein Pech. Nach dieser regnerischen Fahrt sind wir dann eine halbe Stunde lang zu unserer Jugendherberge gelaufen, in der Hoffnung endlich unsere Zimmer zu beziehen doch Fehlanzeige. Wir konnten sie leider noch nicht beziehen und sind erst Mittag essen gegangen. Das tat gut, denn wir alle waren sehr hungrig. Anschließend sind wir in eine Art Gemeinschaftsraum gegangen um dort den weiteren Verlauf des Tages zu besprechen. Eine Austauschschülerin hatte an diesem Tag Geburtstag, da überlegten wir uns eine Überraschungsparty zu organisieren, was ziemlich gut lief. Wir gingen gemeinsam ins Dorf um es ein bisschen zu erkunden, und natürlich um die nötigen Sachen für die Party zu besorgen, davon wusste das Geburtstagskind jedoch nichts. Es war auch etwas schwer aber auch witzig eine Kiste mit Getränken und zwei Tüten voller Süßigkeiten vor ihr zu verstecken, denn irgendwie musste das alles ja in die Jugendherberge. Nachdem wir nach schwerem schleppen endlich in der Jugendherberge ankamen, konnten wir unsere Zimmer beziehen. Es waren gemischte Zimmer also zwischen den Südafrikanern und Deutschen, dies sollte die Gemeinschaft stärken, was auch funktionierte. Nachdem wir die Zimmer bezogen hatten, konnten wir endlich die Party organisieren. Wir hatten Kuchen gekauft und den schön verziert, den Partykeller schön dekoriert und Musik organisiert –die Überraschung ist uns sehr gelungen, denn das Geburtstagskind hat sich sehr darüber gefreut. Wir spielten Kicker, Tischtennis und zwei Tänzer der Südafrikaner brachten ein paar ihrer Schritte, den deutschen bei –das war sehr amüsant. Nach einer gelungenen und wirklich witzigen Party, gingen wir alle noch gemeinsam zum Strand und genossen den Rest des Abends. Nach einer halben Stunde sind wir dann wieder zurück gelaufen und machten uns langsam Bett fertig. Nach einigem hin und her waren wir dann alle endlich im Bett und konnten schlafen.

An diesem Tag mussten wir früher als sonst aufstehen.
Wir frühstückten und machten uns anschließend mit allen auf den langen Weg, zum Umweltzentum Wittbülten. Da dieser quer über die Insel auf die andere Seite Spiekeroogs führte, hatten wir genügend Zeit uns wie auch schon am Vortag der wunderschönen Natur näher zu kommen. Am Museum angekommen, haben wir viele interessante Informationen sowohl über die Insel, als auch über die Tier- und Pflanzenwelt des Wattenmeeres erhalten.
Wir hatten unter anderem die Möglichkeit ein 15 Meter langes, zwei Tonnen schweres Pottwalskelett zu begutachten, welches 2003 bei Norderney gestrandet war.
Nach dieser Exkursion traten wir den Heimweg an und hatten den restlichen Nachmittag Freizeit, die wir im Haus Sturmeck oder am Strand verbrachten. Während einige Zum Strand gingen um dort Fußball zu spielen blieben andere im Haus und beschäftigten sich anderweitig.
Gegen Abend gingen wir trotz des Regens, der uns bereits während des morgendlichen Ausflugs begleitet hatte, zum Hafen um dort eine Wissenschaftlerin zu treffen, die mit uns eine Wattwanderung unternahm.
Wir lernten viel über die Wattbewohner und die Pflanzen und hatten trotz des Wetters viel Spaß.
Zum Glück hörte es nach einiger Zeit auf zu Regnen und wir konnten bei einem klaren, wolkenlosen Himmel den Sonnenuntergang beobachten.
Da, zu der Tatsache dass manch einer wegen des rutschigen, glitschigen Bodens hingefallen und dadurch nass geworden ist, noch der Regen hinzu kam, der uns alle kräftig durchgeweicht hat, hat es uns nach Beendigung der Wanderung schnell wieder zur Jugendherberge hingezogen.
Alles in allem war auch dies wieder ein sehr gelungener Tag während unserer gemeinsamen Zeit mit den südafrikanischen Austauschschülern.

Am Donnerstag, den 15. August unternahmen wir einen Tagesausflug zu der begehbaren Windanlage in Holtriem und zu der Firma Hausmann GmbH aus Apen.
Am frühen Morgen fuhren wir mit unserem Bus nach Holtriem zu der Windanlage, eine 1,5 MW Windanlagge des Typs Enercon E-66. Dort angekommen teilten wir uns in zwei Gruppen auf, da wir zusammen zu viele Menschen wären um die Windanlage zu besteigen. So bestieg erst die eine Gruppe den ungefähr 60 Meter hohen Turm und danach die andere. Zu unserer Sicherheit mussten wir auf den 300 Stufen der engen Wendeltreppe Helm und Gasmasken tragen. Auf der Besucherplattform angekommen, konnten wir weit über Ostfriesland bis zur Nordsee gucken. Das war sehr beeindruckend.
Danach fuhren wir nach Aurich, um dort eine einstündige Pause einzulegen. Dort gingen wir alle zu einem Dönerladen und aßen jeweils einen Rollo.
Weiter ging es nach Apen zur Hausmann GmbH. Zuerst lauschten wir bei Kuchen und Getränken dem Vortrag des Verkaufsleiters der Firma. Er erläuterte uns die Firmenphilosophie und machte uns mit der Prodouktpalette vertraut. Später guckten wir uns das Dach der Firma an, welches vollständig mit Photovoltaikmodulen bedeckt ist und eine Leistung von 200kW hat.
Am Ende des Besuches durften wir E-Bikes und Elektroroller sogar selber fahren. Das hat uns allen sehr viel Spaß gemacht.