Auf dem Weg nach Norden machten wir einen Halt an der Edertalsperre. Diese war eine der ersten Stromerzeugungsanlagen aus Wasserkraft im industriellen Maßstab.

Die Edertalsperre wurde in den Jahren 1908-1914 gebaut. Grund aber war damals dem Mittellandkanal ausreichend Wasser zuzuführen.

Erst dann diente die Staumauer der Stromerzeugung und auch dem Hochwasserschutz.

Am Mauerfuß der Edertalsperre steht das Kraftwerk, das mit 20 MW Leistung aus heutiger Sicht recht klein ist. Das abgeschaltete Atomkraftwerk an der Unterweser hatte 1300 MW Leistung und eine moderne Windnergieanlage bringt es immer schon auf 2 – 5 MW Leistung. Leider konnten wir nicht mehr erfahren, da der Betreiber, die E.ON Wasserkraft GmbH, das Besucherzentrum geschlossen hatte.

Aber wir konnten unseren Gästen dann noch das Pumpspeicherkraftwerken Waldeck, das  wenige Kilometer flussabwärts vom Edersee liegt, zeigen. Hier wird überschüssiger Strom z.B. aus Wind oder Photovoltaik zum Betreiben von Pumpen genutzt, die Wasser auf den Berg befördern. Wenn dann zusätzlicher Strom gebraucht wird, wird dieses Wasser wieder über Generatorturbinen in Strom umgewandelt.

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